Pista

Hunde-, Katzen- & Kleintierbetreuung unter Nachbarn – kostenlos und vertrauensvoll

Nachbarschaftliche Hilfe – ohne Online-Zahlung.

Tierbetreuung ist nachbarschaftliche Hilfe

Während der Pilotphase läuft keine Zahlung über Pista: Die Betreuung erfolgt ehrenamtlich; eine freiwillige Aufwandsentschädigung zwischen Privatpersonen ist gestattet, wenn Sie möchten.

Wie funktioniert die Tierbetreuung unter Nachbarn?

  1. Schritt 1

    Gesuch oder Angebot aufgeben

    Beschreiben Sie Ihr Tier, die Daten und Ihre Gegend – oder Ihre Verfügbarkeiten, wenn Sie ein Tier aufnehmen möchten. Zwei Minuten genügen.

  2. Schritt 2

    Über anonyme Nachrichten austauschen

    Ihre Kontaktdaten bleiben geschützt: Der Austausch erfolgt über den Pista-Chat, bis Sie sich entscheiden, Ihre Daten weiterzugeben.

  3. Schritt 3

    Erst kennenlernen, dann vereinbaren

    Ein vorheriges Kennenlernen wird empfohlen. Die Tierbetreuung wird dann direkt unter Nachbarn geregelt – ganz ohne Provision.

Was Tierbetreuung anderswo kostet (Richtwerte)
Tierpension20–30 € / Nacht
Professionelle Tierbetreuung15–25 € / Nacht
Abo-Plattformen10–19 € / Monat
Pista, Tierbetreuung unter Nachbarn0 €

Einen Betreuungsaufenthalt vorbereiten

  • Lernen Sie die Betreuungsperson vorher kennen – bei Ihnen oder bei ihr –, um das Tier und seine Gewohnheiten vorzustellen.
  • Hinterlegen Sie den Impfpass, die Telefonnummer Ihres Tierarztes sowie die Liste eventueller Medikamente.
  • Notieren Sie wichtige Hinweise: Fütterung, Gassirunden, Verbote, Warnsignale.
  • Prüfen Sie, ob die I-CAD-Registrierung für den Mikrochip aktuell ist und das Tier eine QR-Marke trägt.
  • Starten Sie bei einem längeren Aufenthalt mit einem Probelauf für eine Nacht oder ein Wochenende.

Häufig gestellte Fragen

Ist die Tierbetreuung unter Nachbarn wirklich kostenlos?
Ja. Über Pista fließen keinerlei Zahlungen: Die Tierbetreuung basiert auf Gegenseitigkeit. Eine kleine Aufmerksamkeit unter Privatpersonen ist möglich, wird jedoch weder erwartet noch verlangt.
Brauche ich einen Nachweis, um den Hund eines Nachbarn zu betreuen?
Nein. Ein Sachkundenachweis (wie der ACACED) ist nur für die gewerbliche Betreuung erforderlich. Die ehrenamtliche Hilfe unter Privatpersonen ist davon nicht betroffen. Regelmäßige, bezahlte Tierbetreuung gilt als gewerbliche Tätigkeit und fällt nicht unter Pista.
Was bedeutet das Abzeichen „Geprüfte Betreuungsperson“?
Es bedeutet, dass die Person ihre E-Mail-Adresse und Telefonnummer bestätigt sowie die Charta akzeptiert hat. Es handelt sich weder um eine behördliche Identitätsprüfung noch um eine Garantie: Lernen Sie die Betreuungsperson immer erst persönlich kennen, bevor Sie Ihr Tier anvertrauen.
Wer haftet bei einem Unfall während der Betreuung?
Pista vermittelt lediglich den Kontakt, ist aber nicht an der eigentlichen Betreuung beteiligt. In der Praxis deckt die private Haftpflichtversicherung solche Situationen oft ab – prüfen Sie dies vorab in Ihren Versicherungsunterlagen.
Was passiert, wenn mein Tier während der Betreuung entläuft?
Erstellen Sie sofort eine Vermisstanzeige: Das Plakat und das Netzwerk Ihrer Beobachtungszone werden unverzüglich aktiviert.
Was unterscheidet Pista von einer professionellen Tierbetreuung?
Ein Profi wird bezahlt, ist angemeldet und oft versichert – rechnen Sie mit 15–25 € pro Nacht. Pista vernetzt hilfsbereite Nachbarn: Es ist kostenlos, jedoch ohne Garantie oder eigene Versicherung.
Und bei gelegentlichen Gefälligkeiten ohne Urlaubsbetreuung?
Gassigehen, Fahrten zum Tierarzt, Verleih von Zubehör oder Futterspenden: Dafür gibt es den Bereich Hilfe.
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